Cisco Live 2010 in Las Vegas
Die “Networkers” oder besser Cisco-Live findet nächstes Jahr vom 27.6.-1.7. in Las Vegas statt. Ab heute kann man sich dafür registrieren und bezahlt bis zum 22. Februar 2010 den sogenannten PreReg-Preis, der mit $1895 nochmals $100 unter dem Early-Bird-Preis liegt. Das ist bei dem aktuellen Dollar-Kurs dann auch ein recht guter Deal und ich freue mich schon wieder auf eine interessante und spaßige Networkers-Woche.
Cisco Networkers 2009 – Tag 4 und 5
Inzwischen bin ich zwar schon wieder zu Hause, wollte meinen Networkers-Bericht aber natürlich noch weiterführen.
Tag4:
Meine Sessions für heute waren “Cisco Catalyst Virtual Switching System (VSS)”, “IS-IS Network Design and Deployment” sowie “Deploying and Designing with the Resilient Ethernet Protocol”. Die IS-IS-Session war bisher die beste dieser Networkers.
Nachdem am Dienstag die Opening Keynote von John Chambers war, gab es heute die Technology-Keynote von Padrasmee Warrior. Die habe ich aber versäumt. Im letzten Jahr fand ich sie auch nicht sehr anschauenswert. Nächstes Jahr kriegt sie eine neue Chance.
Ansonsten war der CAE (Customer Apreciation Event). Dieser fand auf Treasure Island statt und stand unter dem Motto “Party like it’s 1989″ (20 Jahre Networkers -> 1989 war die erste). Auf einer großen Fläche gab es Karussells, jede Menge Rummelbuden und natürlich Essen und Getränke satt. Auf einer großen Bühne traten die folgenden Künstler auf:
- Mike Score
- The Sugarhill Gang
- Howard Jones
- The Bangles
- Tone Loc
- Curt Smith
- Devo
- The B-52s
Die Sängerin der Bangles hat mitten im Lied ihren Text vergessen, die letzten Auftritte waren vielleicht schon etwas länger her. Tone-Locs Auftritt wäre im amerikanischen Radio vermutlich von dauernden “Pieps”-Tönen überlagert worden und hätte als Platte einen großen Stempel “Explicit” bekommen …
Die beste Stimmung kam aber bei den beiden Hauptacts DEVO und The B-52s auf. DEVO ist damals irgendwie komplett an mir vorbei gegangen. Die Musik verbreitet trotzdem jede Menge gute Laune.
Und natürlich gab es auch wieder einen neuen Sammel-Hut. Dieses Mal als “Energy Dome”, was man nur versteht, wenn man sich die Webseite von DEVO mal anschaut oder aber die Gruppe vorher schon kannte.




Tag5:
An diesem Tag habe ich mir die Sessions “Advanced IPv6 Deployment and Services” und “Inter-AS MPLS Solutions” angehört. Beide Sessions waren sehr gut und interessant.
Besonderer Höhepunkt des Tages war aber die Closing Guest Keynote. Guy Kawasaki hat eine gute Stunde zum Thema “The Art of Inovation” referiert. Das war eine spannende Rede mit einem Brüller nach dem anderen. Einfach nur Klasse. Das hat fast die Klasse von John Cleese vor ein paar Jahren erreicht.
Im nächsten Jahr findet die Networkers dann wieder in Las Vegas statt. Wer schon mal den Termin festhalten möchte: 26.6.-1.7.2010.
Cisco Networkers 2009 – Tag 3
Heute war meine erste Networkers-Session “Building Carrier Ethernet Services Using Cisco Ethernet Virtual Circuit Framework”. Ein Thema, von dem ich bisher keinen Schimmer hatte und auch so schnell keine Anwendung haben werde (Läuft nur auf 7600er und ASR9000). Diese Session zeigte, was als Provider alles möglich ist, um den Kunden (Privat wie Business) anzubinden und diverse Services zu ermöglichen. Das reichte von virtuellen Ethernet-Private Lines bis zu Kunden LANs, die sich über das gesamte Provider-Netz erstrecken konnten.
Die zweite Session war “Overview of Provider Bridging and Integration Alternatives with Virtual Private LAN Services”, was in die gleiche Richtung ging. Ziemlich abgedreht; bridging im SP-Netz …
Als Teilnehmer der Konferenz hat man weiterhin immer einen Zertifizierungs-Test frei. Der Vollständigkeit halber habe ich den CCNA Security gemacht. Jetzt fehlt nur noch der CCNA Voice, um alle CCNAs komplett zu haben. Ob man es braucht, ist natürlich eine andere Frage.
Nach jeder Session wird man aufgefordert, eine Session-Evaluation abzugeben. So sah das dann bei der Evaluierung zur Prüfung aus:

“Other” als Meinung zu haben, war nicht wirklich vorgesehen und konnte auch nicht ausgefüllt werden, ohne einen der Radio-Buttons auszuwählen.
Vormittags war noch die Keynote mit John Chambers. In der versucht er jedes Jahr aufs Neue, seine Visionen für die Zukunft darzulegen. Dieses Jahr kam mir das Meiste irgendwie bekannt vor. So hat mich auch nicht weiter gewundert, daß in seinen Beispielen z.B. Wärmebildscans von Personen bei Brückendurchfahrten gemacht werden, und wenn eine erhöhte Temperatur festgestellt wird, gleich die Adresse der Person ermittelt wird (könnte ja eine Seuche sein). Auch bei seinen RFID-Beispielen hat man den Begriff “Privacy” mal wieder vermisst. Abgerundet hat, daß er das “Carrier Routing System” als CSR anstelle CRS abgekürzt hat.
Während der Keynote gab es vor dem Konferenzraum auch eine lautstarke Demo gegen Cisco, leider habe ich nicht genau mitbekommen, worum es da ging.
Ab 17:00 war dann der Empfang für die CCIE NetVets. John Chambers stand Rede und Antwort. Der Mann ist dermaßen redegewandt, da fällt einem fast nicht auf, daß er auf die Frage einer Teilnehmerin nach der Privacy während seiner Keynote-Beispiele zwar viel Text, aber nicht wirklich eine Antwort gab. Das kann er gut bei Fragen, auf die er eigentlich nicht antworten will.
Ab 20:00 war dann die CCIE-Party. Cisco hat dafür das “Exploratorium” gemietet. Quasi ein Science-Museum zum Anfassen und Mitmachen. Sehr schön. Dieses Jahr gab es aber im Gegensatz zum letzten Jahr nicht ein so schönes Geschenk (da gab es einen Bierkrug mit eingeätztem CCIE-Logo), sondern “nur” eine CCIE-Baseball-Mütze. Und die hat zu allem Überfluß natürlich schon das neue Logo. Ansonsten hatten die dort im Exploratorium noch echte kleine Schätzchen im Einsatz:

To be continued …
Cisco Networkers 2009 – Tag 1 und 2
Tag 1
Ich habe mich getäuscht! Und das gleich zweifach.
Zum einen war der Konferenz-Raum nicht eisig kalt, sondern angenehm temperiert. Man konnte den Pullover gut weglassen und im kurzen Shirt sitzen, ohne zu erfrieren.
Des weiteren war meine Lästerei mit den Wasserdosen von gestern (fast) unberechtigt. Es gab wieder Wasserspender anstelle Wasserdosen und das wurde explizit mit dem “going green” begründet. Dieses Mal allerdings gab es nur Pappbecher, was irgendwie die schlechteste aller Lösungen in überfüllten Konferenz-Räumen ist. “Hoppla, war das Ihr Notebook?”.
Zum Mittag gab es nicht Sandwiches wie die letzten Jahre, sondern richtige warme Gerichte. Das war recht gut.
In der NetVet-Lounge (ist man nach drei Networkers-Besuchen innerhalb der letzten 5 Jahre) habe ich mein Bonus-Buch abgeholt. IPv6 Security (Cisco Press Networking Technology) sieht auf den ersten Blick sehr interessant aus und evtl. schreibe ich mal was dazu.
Ansonsten war ich heute im ersten Techtorial; “Enterprise Quality of Service”. Den offiziellen Cisco QoS-Kurs habe ich zwar schon zigmal gegeben, aber in der letzten Zeit — ab 12.4(22)T — hat sich da im IOS eine Menge getan und ich habe mir erhofft, da ein paar nähere Informationen zu erhalten. Leider war das meiste doch eher bekannter Stoff und die neuen Sachen wurden nur angerissen. Die Unterlagen waren wieder Cisco Schulungs-typisch: Konfigurationen mit Syntax-Fehlern, die Konfig passt nicht zum folgenden Output oder aber unvollständige Konfigs, die die folgenden Show-Befehle nicht erklären. Leider rege ich mich über sowas selbst nach acht Jahren Cisco-Trainings noch auf.
Tag 2
Erst einmal stand das zweite Techtorial an. “Design and Deployment of Enterprise WLANs with Centralized Controllers” war sehr gut vorgetragen und enthielt auch etliche neue Informationen. Die Ablösung von LWAPP zugunsten von CAPWAP, die neue Controller-Software Version 6 und viele wichtige Kleinigkeiten waren die Themen. Eine sehr gute Erklärung von 802.11n haben das Thema abgerundet.
Apropos CAPWAP: Auf meine Nachfrage, ob das schon über IPv6-Transport laufen kann, kam nur ein “naja, der Standard sieht das schon vor, dass man das machen kann … Aber es ist nicht implementiert”. Das fällt mir gerade ein, da CiscoLive “if you’re cool jump on iPv6″ getwittert hat.
Danach war die “World of Solution Reception”. An diesem Eröffnungs-Abend geht es primär um zwei Sachen: Die Aussteller wollen Kontakte sammeln und die Teilnehmer wollen “Free Shirts”. Zusammen mit “Free Meals and free Beer” passt das gut zusammen. Ernsthafte Gespräche mit den Ausstellern können dann immer noch in den nächsten Tagen geführt werden.
Ich wollte dieses Jahr eigentlich keine neuen T-Shirts mitbringen (hat mir meine Frau gesagt). Aber teilweise werden die einem auch aufgedrängt und die Höflichkeit gebietet es, die Shirts nicht abzulehnen …
Und so gab es dann das offizielle CiscoLive-Shirt mit einem sehr schicken Aufdruck:

Splunk (“Finding your faults, just like mom”, das ziehe ich lieber nicht bei Kunden an …), OP-NET, Dorado Software: 
Blackberry, New Horizons und Firefly:

In der “Certification Launge” konnte man sich als CCIE sein Badge wieder mit einem Ribbon “pimpen” lassen, und Global Knowledges (der kleine Boxhandschuh) und Fast Lanes (ein Kapselheber) Werbegeschenke hängen einträchtig nebeneinander.

To be continued …
Cisco Networkers 2009 in San Francisco – Tag 0
Morgen startet die Networkers bzw. CiscoLive 2009.


Wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich die Bilder wohl noch einmal nachbearbeiten. Da ich mit meinem Reisenotebook unterwegs bin, habe ich dafür keine Tools dabei. Wird doch Zeit für ein MacBook Air.
Vor ein paar Tagen bin ich schon nach San Francisco geflogen, um mich im Vorwege etwas zu akklimatisieren. Eine Zeitdifferenz von neun Stunden erzeugt halt schon etwas Jetlag.
Hingeflogen bin ich mal wieder mit United (wenn auch über Lufthansa gebucht). Ein kostenloses Upgrade auf EconomyPlus gab es zwar dieses Mal nicht, aber ein Platz am Notausgang ist auch nicht schlecht. Meine zwei amerikanischen Nachbarn haben mich komisch angeguckt, als ich mir die Anweisungen zum Öffnen der Tür im Notfall durchgelesen habe. Während des Fluges hat mir eine der Stewardessen erzählt, daß sie nur für die Flugzeit bezahlt werden. Wir hatten einen um eine gute Stunde verspäteten Abflug und in der Zeit haben die Stewardessen natürlich schon kräftig gearbeitet. Diese Zeit wird dennoch nicht bezahlt. Bisher habe ich das nur von RyanAir gehört, die ja häufig als “Ausbeuter-Fluglinie” in den Medien ist. Anscheinend ist das aber doch verbreiteter, als ich dachte.
Zu San Francisco: Keine Angst, jetzt kommt nicht das Gleiche wie in den letzten Jahren zu Anaheim und Orlando …
San Francisco ist schon eine Reise wert. Eine Änderung zu meinem letzten Aufenthalt hier vor gut einem Jahr gibt es aber schon. Es kommt mir so vor, als hätte sich die Zahl der Bettler und Obdachlosen mindestens verdoppelt. Meine fünf Ein-Dollar-Scheine, die ich mir jeden Morgen einstecke, waren da meist schon auf dem morgendlichen Weg zum Starbucks verteilt. Und irgendwie beschleicht mich das Gefühl, daß das, was man hier sieht, nur der Vorgeschmack ist auf das, was uns auch noch erwartet. Ein Land, dem die sozial Schwachen egal sind.
Weiter:
Die Touri-Schlange vor der Cable Car ist jeden Tag mal wieder ca. 100 Meter lang. Auch dieses Mal werde ich also nicht dazu kommen, mit ihr zu fahren. Schade!
Vor den Apple-Stores sind ebenfalls Warteschlangen eingerichtet. Die sind aber meist nur so drei bis vier Meter lang. Ob die alle das neue iPhone kaufen wollen?
Und dann habe ich natürlich auch noch zwei Versionen eines meiner Lieblingsmotive fotografiert:

In den letzten Tagen war es laut Wetterbericht (und gefühlt) deutlich zu kalt für die Jahreszeit. Ab heute soll es aber wärmer werden. Klasse, haben die Amis noch einen Grund, die Konferenzräume auf 0 Grad Celsius runterzukühlen. Ich friere da jedes Jahr und bin nicht der Einzige. Aber das ist hier halt einfach so, der warme Pullover gehört dazu.
Heute habe ich dann auch schon mein Registration-Package abgeholt:

Der Rucksack erinnert an den vom letzten Jahr, ausser daß er schwarz ist und das Notebookfach zur Seite aufgeht. Eine Trinkflasche war nicht dabei. Die gab es letztes Jahr, um die Menge des Getränkedosen-Mülls zu reduzieren. An den Wasserständern hat man die Flasche einfach aufgefüllt und dann daraus getrunken. Vielleicht haben aber zu viele Amis den Zweck der Aktion nicht verstanden …
Der Bericht wird fortgesetzt …
Die Networkers Registrierung beginnt heute
Vom 27. Juni bis zum 2. Juli findet in San Francisco die 20. Cisco Networkers statt (oder halt CiscoLive wie es seit einiger Zeit heißt). Ab heute kann man sich registrieren und der “Early Bird”-Preis gilt bis zum 21. April. Ich erwarte mal, daß sich Cisco für dieses Jubiläum etwas ganz Besonderes einfallen läßt und werde mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch wieder dort sein.
Rückblick: Cisco Networkers 2008 in Orlando, Florida
Nun ist sie vorbei (schon vor zwei Wochen), die diesjährige Networkers oder “Cisco Live”, wie sie inzwischen heißt, in den USA.
Nach zweimal Las Vegas und einmal Anaheim war ich dieses Mal in Orlando (Florida).
Ein paar Worte zu Orlando: In dieser Stadt regnet es jeden Tag mindestens einmal. Zumindest aber in den neun Tagen meines Aufenthaltes. Die Regentropfen sind riesengroß, aber zum Glück warm. Die gefühlte Luftfeuchtigkeit liegt, auch wenn es nicht regnet, bei ca. 150 Prozent. Da ist das Klima in Las Vegas doch irgendwie angenehmer (dort soll die Networkers 2010 und 2011 wieder stattfinden). Auch bei längerem Regen hat sich übrigens niemand genötigt gesehen, die Rasensprenger abzustellen. Einmal stand ein paar Meter weiter ein großes Schild, das zum Wasser sparen aufrief …
Weiterhin ist die einzige Daseinsberechtigung von Orlando, Familien mit Kindern Vergnügungsparks zur Verfügung zu stellen. Also letztendlich frei nach dem Motto: Mehr gibt es hier nicht zu sehen, bitte gehen Sie weiter …
Positiv ist mir im Vergleich zu Deutschland aber aufgefallen, dass niemand rumheult, weil in Restaurants und Kneipen nicht geraucht werden darf. Aber das nur am Rande.
Um besser mit dem Jet-Lag klar zu kommen, bin ich ein paar Tage früher angereist. Die erste Suche führte mich zu einem “Panera Bread“; das ist eine Bäckerei-Kette in der es fast so guten Kaffee wie bei Starbucks gibt, aber der Kuchen ist deutlich besser (nicht so süß) und es gibt dort richtiges Brot. Zum Glück war einer dieser Läden nur ca. 2km vom Hotel entfernt. Die nächsten Pflichtbesuche galten den Restaurants “Joe’s Crab Shack” und dem “Outback Steakhouse“. Mehr braucht man in den USA nicht, um zu Überleben.
Auf der Networkers habe ich dann Techtorials (Sessions über einen ganzen Tag) zu den Themen 802.1x und SIP gehört. Bei .1x kannte ich das meiste zwar schon, es gab aber einige gute Ideen zu dem Thema Fallback und einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. SIP war ein ganzer Tag Protokoll-Analyse. Ein Thema so trocken wie Staub, aber von einem der Autoren diverser SIP-RFCs vorgetragen. Da blieb keine Frage offen. Puh. Die nächsten Tage waren wild gemischt mit den Themen HA, PKI, Routing, IPv6, etc.
Zwischen den Sessions war die World of Solutions (WOS, die Abkürzung gibt es bei uns in Deutschland doch auch …). Auf den Partnerständen konnte man sich über neue Produkte und Services informieren und “Free T-Shirts” abgreifen. Bei mir waren es dann eines von Global Knowledge, das offizielle Cisco Live-Shirt, eines vom neuen Cisco Learning Network und eines von Nokia. Das letzte gab es, weil ich auf die Frage, seit wann es die Rolling Stones gibt, am schnellsten richtig geantwortet habe. Moment, nur vier T-Shirts? Das ist ja ein Versagen auf der ganzen Linie! Ich schätze, dass echte Profis mit 10 bis 20 T-Shirts da rausgehen. Apropos T-Shirts: Bis auf das GK-Shirt haben alle eine sehr gute Qualität. Das GK-Shirt ist aus sehr dünnem Stoff, während die GK-Shirts der letzten Jahre von besserer Qualität waren.
Der Rest der Konferenz-Ausstattung ist auf diesem Bild zu sehen:
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Nachdem die Tasche des letzten Jahres nicht sehr gut angekommen ist, hat Cisco eine Umfrage gestartet, was für eine Tasche verwendet werden soll. Gewonnen hat ein Rucksack, der auch als Umhängetasche getragen werden kann. Dieses Jahr gab es die Unterlagen auch nicht gedruckt, sondern auf einem 2GB USB-Stick. Als NetVet (das ist man, wenn man in den fünf Jahren vor dieser USA-Networkers dreimal teilgenommen hat) konnte man sich auch ein CiscoPress-Buch aussuchen. Ich habe “Network Security Technologies and Solutions” von Yusuf Bhaiji gewählt. Auf den ersten Blick sieht es sehr gut aus, mehr zu dem Buch kommt später in einem eigenen Beitrag.
Am Dienstag war die CCIE-Party:
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Die fand in der “NASCAR Racing Grill Bar” in den Universal Studios Resort statt. Essen, Getränke und alle Daddelautomaten waren kostenlos. Das beste an der CCIE-Party war aber das Geschenk: Ein Bierkrug mit eingraviertem CCIE-Logo (oben auf dem Bild zu sehen). Einfach klasse! |
Für den Customer Appreciation Event am Mittwoch hat Cisco das Universal Studios Resort gemietet.
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Es gab zwei Shows der Blue Man Group und natürlich wieder Essen, Bier, 3D-Kino, etc. umsonst. Der Hut ist dieses Jahr nicht so spektakulär wie in den letzten zwei Jahren aber immer noch schick. Eines meiner Lieblingsmotive war natürlich auch wieder dabei:
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Ein wenig Statistik (aus dem Kopf): Knapp 11.000 Teilnehmer, davon gut 750 CCIEs (IMHO relativ wenige) und 500 NetVets . Beim CCIE-NetVet-Mittagessen mit John Chambers waren ca. 180 Leute.
Apropos 11.000 Leute, die mussten natürlich auch irgendwie verpflegt werden:
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Eine Erinnerung aus der John Chambers-Keynote war das neue Cisco-Motto (zumindest ich habe es das erste Mal gehört):
“The best in the world, the best for the world”
Über den ersten Teil kann man ja zumindest noch streiten. Immerhin spielt Cisco in fast jedem Bereich in der Oberliga mit. Und auch, wenn sie nicht immer die besten Produkte haben, findet man wenige Hersteller, die viel gutes aus einer Hand bieten. Bei dem zweiten Teil aber kann ich nur den Kopf schütteln. Wie sollen die Interessen einer kommerziell agierenden Firma das beste für die Welt sein? Ich schätze eher, dass sich die Interessen der Aktionäre kaum mit dem decken, was für diese Welt am besten wäre.
Letztes Jahr habe ich geschrieben, dass das Rahmenprogramm der 2007er Networkers schwer zu toppen sei. Und das hat Cisco in meinen Augen auch nicht geschafft. Die letzte Keynote mit dem Kolumnist/Comedian Ben Stein war zwar auch super, hatte aber nicht die Klasse von John Cleese im letzten Jahr.
Zum Rückflug: Was macht man, wenn die United … Halt, habe ich das nicht schon einmal geschrieben? Ja, vor einem halben Jahr saß ich beim Rückflug aus Raleigh auch am selben Gate (C1) in Washington und United hatte auch dieses Mal wieder keine Lust loszufliegen. Diesmal waren es aber “nur” 4 Stunden Verspätung …
Congratulations! von Cisco Live
Na, dann ist ja alles klar:
You have been successfully registered for the session you requested: PARAMETER VALUE NOT FOUND (PARAMETER VALUE NOT FOUND). It meets 6/24/2008 (Tuesday) at PARAMETER VALUE NOT FOUND in 310 .
Networkers @ Cisco Live
Ab sofort kann man sich für die Cisco Networkers registrieren, die vom 22.-26. Juni in Orlando, Florida stattfindet. Bis zum 18. April gilt der “Early Bird” Preis von $1895.
Cisco Networkers 2007 in Anaheim
Nun ist sie vorbei, die diesjährige Networkers. Einige Impressionen:
- Anaheim – eine Stadt, die anscheinend ihre einzige Daseinsberechtigung im Disneyland hat. Keine Bilder, lohnt sich einfach nicht.
- Das Convention-Center:

- Die Cisco-Ausstattung:
Neben den Cisco-Sachen gab es von den Ausstellern natürlich auch jede Menge Give-Aways. So habe ich dieses Mal wieder einige T-Shirts ergattern können (2*Cisco Networkers Tour-Shirt, 1*NetQoS, 1*China Telecom USA, 1*Cisco Powered, 1*Global Knowledge, 1*incipient). Wobei erfolgreiche Beutelratten deutlich mehr abstauben konnten.
- Die “Welcome-Reception” am Montagabend: Sieht feucht-fröhlich aus, war es aber nicht. Bei den zwei Welcome- und World of Solution-Receptions wurden jeweils nach einer Stunde die Getränke weggeräumt.

- Der Customer Appreciation Event (mehrfach als CAE-Event bezeichnet
). Dieser fand ca. 40 Busminuten vom Convention-Center entfernt statt:

- An der “Ausstattung” im Bild zwei konnte man erkennen, was an diesem Abend ab 21:30 für knapp 90 Minuten passierte. Die Band KISS spielte live!!! Die Stimmung war absolut gigantisch.



Da KISS ausserhalb von Deutschland ihren originalen Schriftzug mit den Siegrunen verwendet (nein, KISS hat nun überhaupt nichts mit Nazitum oder Ähnlichem zu tun), deren Zurschaustellung in Deutschland verboten ist, habe ich diese lieber aus den Bildern rausretuschiert. - Die Keynotes: Die erste war von John Chambers und zeigte, wie er sich eine vernetzte Welt vorstellt. Völlig begeistert stellte er zusammen mit einem Mitarbeiter dar, dass beim Einchecken im Hotel der Fernseher gleich mit seinen Vorgaben programmiert war und auch der digitale Bilderrahmen im Hotel dieselben Bilder wie zu Hause zeigte. Die Wörter “Privacy” oder gar “Datenschutz” kamen nicht in der Keynote vor.
Mit der dritten Keynote (während der zweiten habe ich lieber die CCIE-Rezertifizierung gemacht) hat Cisco sich aber selbst übertroffen. John Cleese erzählte über das Leben, über Fehler die man machen sollte, die Technik, Hotels im Allgemeinen und das Marriot im Speziellen. Anhaltender Szenenapplaus und Standing Ovations zum Schluß würdigten diese grandiose Rede.
Insgesamt war es eine tolle Networkers-Woche, fast alle Sessions waren gut (bis auf eine, die war zum Ausgleich aber auch gleich unterirdisch schlecht). Beim Rahmenprogramm hat sich Cisco in diesem Jahr mit den Auftritten von KISS und John Cleese selbst übertroffen. Der lange Flug hat sich mal wieder gelohnt und der Termin für die nächste Networkers (in Orlando, Florida) ist schon im Kalender eingetragen.





