MAC-Downgrade, aber richtig
Vor ein paar Tagen war es soweit. Zwei Upgrades haben mein jetzt genau zwei Jahre altes MacBookPro von einer 160er auf eine 250er und dann eine 320er Festplatte gebracht. Jetzt war es an der Zeit diesem GigaByte-Wahn abzuschwören und wieder zurückzugehen. Nach diesem Downgrade habe ich nur noch 256GB in meinem MBP.
Und was soll ich sagen: Es hat sich gelohnt. Die Kiste rennt wie noch nie, die Anwendungen starten viel schneller als früher und insgesamt “fühlt” sich der Rechner beim Arbeiten fast doppelt so schnell an. Und auch die Schenkel glühen nicht mehr so stark durch, wenn man mit dem Notebook auf dem Schoß arbeitet.
Die Schrauben waren schnell raus- und wieder rein gedreht und wo ich gerade beim “Drehen” bin: Das Einzige, was sich in meinen zukünftigen Notebooks jemals wieder drehen wird, sind die Lüfter! ![]()
Was mich jetzt aber schon wundert ist, warum es die iMacs nicht mit SSD gibt …
Der neue Mac mini
Die Erweiterungsfähigkeit finde ich enorm:
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Klingt aber auch besser als “4 GB RAM, nicht erweiterbar” … ![]()
Die neuen Geräte (neuer iMac, Mac mini und ein Mac mini Server) gefallen mir aber insgesamt sehr gut. Mal sehen, ob da mal ein Upgrade im Büro nötig ist.
Time Capsule vs iPod, 1:0
Gestern wollte ich vor meinem heutigen Flug in den Süden (nein, kein Urlaub; nur bis München) noch schnell meinen iPod laden. Da mein Ladegerät nicht da war, dachte ich mir, dass ich ja nur Strom benötige und habe mich nach einem freien USB-Port umgeschaut. Und das einzige Gerät, das da in Frage kam, war die Time Capsule. Leider war das keine gute Idee. Nach dem Abziehen des iPods (natürlich war auf dem Display die Meldung “Ready to disconnect” oder so ähnlich), lächelte mich die nächste Meldung an, dass ich den iPod jetzt zur Wiederherstellung an mein iTunes anschließen soll. Na klasse!
Vielleicht halte ich damit ja jemand anderen davon ab, diesen Fehler auch zu machen.
Der Cisco VPN-Client im MacOS X 10.6 Snow Leopard – Teil 2
In etlichen Mac-Online-Publikationen (u.a. maclife, Macbug) kann man lesen, dass der eingebaute VPN-Client nur IPSec over TCP, aber kein IPSec over UDP unterstützt.
Das ist in dieser Form aber falsch. Im Moment bin ich hinter einem NAT-Gateway und connecte mich mit dem SL-Client auf einen IOS-Router (12.4(15)T9) als IPSec-Gateway (die 89.246.26.242 ist dabei meine DSL-IP):
c2811>sh crypto session remote 89.246.26.242
Crypto session current status
Interface: Virtual-Access2
Username: karsten.iwen
Profile: vpn-ra
Group: VPN-RA
Assigned address: 10.10.10.1
Session status: UP-ACTIVE
Peer: 89.246.26.242 port 4500
IKE SA: local a.b.c.d/4500 remote 89.246.26.242/4500 Active
IPSEC FLOW: permit ip 10.10.0.0/255.255.0.0 host 10.10.10.1
Active SAs: 2, origin: crypto map
Deutlich ist zu erkennen, dass hier das standardkonforme IPSec over UDP (NAT-Traversal) verwendet wird. Ob das Cisco-proprietäre IPSec over UDP unterstützt wird kann ich nicht sagen. Aber wer das einsetzt lebt vermutlich sowieso noch im Jahr 1999 und glaubt immer noch, dass sich ATM nächstes Jahr durchsetzt …
Der Cisco VPN-Client im MacOS X 10.6 Snow Leopard
Das Update auf Mac OS X Snow Leopard wurde heute geliefert und die Installation war nach entspannten 45 Minuten ohne weitere Benutzereingriffe erledigt.
Auf den ersten Blick gab es eigentlich keine sichtbaren Änderungen, aber das war auch das was ich erwartet habe.
Mein erster Test galt dem eingebauten VPN-Client, der unter 10.6 neben dem schon vorher unterstützten PPTP und L2TPoverIPSec nun auch nativ das Cisco IPSec-VPN unterstützt. Das ist vor allem deshalb interessant, da Cisco den IPSec-Client nicht weiterentwickelt und deren Präferenz der AnyConnect-Client ist, der z.Zt. aber nur SSL-VPNs unterstützt.
Die Konfiguration ist recht einfach:
In den Netzwerk-Eigenschaften eine neue Verbindung anlegen Cisco VPN auswählen, VPN-Server-Adresse, Username konfigurieren und unter den Identifizierungseinstellungen die Gruppe mit PSK bzw. das Zertifikat konfigurieren:


Nachdem man das VPN verbunden hat bekommt man in der Menüleiste auf Wunsch ein Icon eingeblendet:

Ein paar Einschränkungen gegenüber dem Cisco VPN-Client sind mir aber aufgefallen:
- Es gibt keine Möglichkeit Backup-Server einzutragen.
- Keine eingebauten Statistiken
- Keine Mutual Group-Authentication
Auch mehrere Adressen im Feld “Serveradresse” gehen nicht.
Wenn die VPN-Gegenstelle eine Cisco ASA ist, dann ist diese Authentifizierung eine recht einfache Methode, um Man-in-the-Middle-feste VPNs hinzubekommen, was mit PSKs und digitalen Zertifikaten alleine etwas aufwendiger ist. Diese Einschränkung ist IMHO die wichtigste, die gegen den eingebauten Client spricht. Zumindest meine bevorzugte VPN-Art ist immer noch IPSec gegen die ASA wenn es um Remote-Access geht.
Glücklicherweise läuft der original Cisco-VPN-Client auch noch unter Snow Leopard, so dass man noch nicht auf den eingebauten Client wechseln muss.
Das neue iPhone 3Gs …
… würde ich sofort kaufen. Aber da muss ich natürlich nochmal Bodo Wartke “zitieren”.
Apple …
Die einen halten Apple-Rechner für Spielzeug, nutzen sie aber schon gerne als Multimedia-Station. Manche würden aus den Geräten hingegen eine Leckerei zubereiten. Wieder andere (ich
) finden, dass Qualität einfach ein paar Schrauben mehr benötigt. Und manchmal denke ich, dass diese Firma mal ganz gewaltig einen vor den Bug bekommen sollte.
Aber jetzt hat der Service mal wieder gestimmt. Gerade hat mir Apple meinen 16 Monate alten Akku anstandslos auf Kulanz getauscht, da er trotz nahezu täglichem Gebrauch zu viel Kapazität verloren hat. Vor zwei Jahren hätte ich bei meinem Fujitsu-Siemens-Notebook dafür EUR 169.- bezahlt. Und das, wo das Notebook gerade EUR 700.- gekostet hat.
MacHeist Bundle
Vor kurzem gab es die MacBundleBox. Jetzt erschien gerade eine neue Version des MacHeist Bundles. Neun bis dreizehn Anwendungen zum Preis von 39$. Die interessanteste Anwendung für mich ist “Little Snapper”, das ich sowieso kaufen wollte. Da das alleine schon 39$ kosten würde, kann man mit dem Bundle auch nichts verkehrt machen.
Wer sich die Aktion auf der Webseite noch nicht durchgelesen hat, der wundert sich evtl. über das “neun bis dreizehn”. 25% des Umsatzes werden an wohltätige Zwecke gespendet. Wenn mehr Geld dafür zusammen kommt, werden mehr Anwendungen “freigeschaltet”. Und die ersten 25000 Besteller bekommen noch eine Spielesammlung dazu.
Na, wenn das nichts ist!
Numbers aus Apples iWork ‘09 – failed again?
Mit Apples iWork ‘08 bin ich nicht wirklich warm geworden. Deshalb habe ich meine Arbeit bisher mit Neo-/OpenOffice und MS Office.Mac erledigt. Und als Textverarbeitung lief natürlich mein treuer Weggefährte Papyrus1.
Die Bedienung und die “User-Experience” von iWork ‘092 haben mich allerdings komplett überzeugt und die Arbeit geht damit deutlich einfacher von der Hand, als mit den vorgenannten Programmen. Eigentlich will ich mit Neo-/Open- oder MS-Office überhaupt nicht mehr arbeiten.
Auch die Zusammenarbeit mit MS-Office-Usern hat Apple in der iWork-Beschreibung als überaus einfach herausgestellt. Und wirklich: Eine in Numbers angefertigte Datei kann man aus dem Programm auch einfach als Excel-Datei per Mail versenden (ok, das könnte man als Selbstverständlichkeit ansehen) oder aber als Excel-Dokument exportieren.
Aber: Denkt Apple, dass es bei Tabellenkalkulationen hauptsächlich um Tabellen geht, und dass der Punkt “Kalkulation” nicht so wichtig ist? Bisher habe ich keine Excel-Tabelle korrekt importieren können, die Formeln enthält. Und auch Excel-User konnten mit meinen gemailten oder exportierten XLS-Dateien bisher nichts anfangen, da Apple-XLS die MS-XLS-Formeln anscheinend nicht unterstützt. Wie man bei sowas von “einfachem Austausch” sprechen kann, ist mir ein Rätsel.
31 Schrauben raus …
… und wieder reingeschraubt, um die 250 GB-Platte im 17″ MBP gegen eine 320er zu wechseln. Und vermutlich genau so viele, um die jetzt frei gewordene 250er gegen die 160er im 15″ MBP zu wechseln. Bei meinem alten Dell war es nur eine, um die Plattenhalterung heraus zu bekommen und dann nochmal vier, um die Platte aus der Halterung zu holen. Aber Qualität benötigt halt mehr Schrauben!!!


