Es ist wieder MacHeist-Zeit

Bei MacHeist gibt es mal wieder ein Software-Bundle zu kaufen. Diesmal sind es fünf bis sieben Programme, die für $19,95 verkauft werden.
Für mich waren die Programme Clips (Clipboard-Manager) und Flow (FTP/SFTP-Client) der Auslöser für den Kauf. Da diese jeweils mehr als die $19,95 gekostet hätten, war die Entscheidung einfach. Und Flow gefällt mir deutlich besser als Cyberduck, das ich bisher verwendet habe.

Neben MacHeist ist im Moment auch TheMacSale aktiv, wo es aktuell zehn Anwendungen für $49,99 gibt.

MAC-Downgrade, aber richtig

MacBook ProVor ein paar Tagen war es soweit. Zwei Upgrades haben mein jetzt genau zwei Jahre altes MacBookPro von einer 160er auf eine 250er und dann eine 320er Festplatte gebracht. Jetzt war es an der Zeit diesem GigaByte-Wahn abzuschwören und wieder zurückzugehen. Nach diesem Downgrade habe ich nur noch 256GB in meinem MBP.
Und was soll ich sagen: Es hat sich gelohnt. Die Kiste rennt wie noch nie, die Anwendungen starten viel schneller als früher und insgesamt “fühlt” sich der Rechner beim Arbeiten fast doppelt so schnell an. Und auch die Schenkel glühen nicht mehr so stark durch, wenn man mit dem Notebook auf dem Schoß arbeitet.
Die Schrauben waren schnell raus- und wieder rein gedreht und wo ich gerade beim “Drehen” bin: Das Einzige, was sich in meinen zukünftigen Notebooks jemals wieder drehen wird, sind die Lüfter! :-)
Was mich jetzt aber schon wundert ist, warum es die iMacs nicht mit SSD gibt …

Günstige Software für den Apple Mac

Nun hat man sich also einen überteuerten Mac gekauft und daher jetzt kein Geld mehr für Software. Was nun?
Zum Glück gibt es ein paar Wege, auch auf dem Mac günstig an Software heranzukommen. Vier davon möchte ich hier vorstellen:

  1. Mac Bundles
  2. Für den Mac gibt es eine Reihe von Bundle-Angeboten, worüber nicht nur ich schon ein paar Mal berichtet habe. Dabei werden zwischen ca. fünf bis ca. 10 Anwendungen für typischerweise $50 rausgehauen, die zusammen ein Vielfaches davon kosten würden. Auch wenn man aus dem Bundle oft nur einen kleinen Teil benötigt, kann sich das lohnen. Diese Bundles gibt es dann ein paar Tage bis Wochen, danach ist das Angebot vorbei.
    Inzwischen gibt es eine Reihe von Bundles, folgende sind mir bisher bekannt:

  3. Tägliche Angebote
  4. MacUpdatePromo hat IMHO damit begonnen und am 1. Oktober November wird auch die MacBundleBox mit der MacDailyBox etwas ähnliches aufziehen. Alle ein oder zwei Tage gibt es ein Angebot, das “Programm des Tages” zu einem typischerweise zwischen 40 und 60 Prozent reduzierten Preis zu kaufen. In dieser Zeit ist es natürlich oft nicht möglich, die Software zu testen und zusätzlich nach Alternativen Ausschau zu halten. Trotzdem kann sich das durchaus einmal lohnen.

  5. Beta-Tester werden
  6. Unter MacDeveloper.net kann man sich als Tester registrieren. Wenn man dann für die getestete Software Bugreports einreicht und diese akzeptiert werden, dann bekommt man dafür Punkte. Beim Erreichen eines bestimmten Punktestandes erhält man entweder die Lizenz kostenlos oder auch einen Rabatt auf die Software.

  7. Sonstige Angebots-Seiten
  8. Bei One Finger Discount gibt es 20% Rabatt auf den regulären Preis von diversen (wechselnden) Programmen.

Der neue Mac mini

Die Erweiterungsfähigkeit finde ich enorm:
MacMini Speicher
Klingt aber auch besser als “4 GB RAM, nicht erweiterbar” … ;-)
Die neuen Geräte (neuer iMac, Mac mini und ein Mac mini Server) gefallen mir aber insgesamt sehr gut. Mal sehen, ob da mal ein Upgrade im Büro nötig ist. :-)

Time Capsule vs iPod, 1:0

iPodGestern wollte ich vor meinem heutigen Flug in den Süden (nein, kein Urlaub; nur bis München) noch schnell meinen iPod laden. Da mein Ladegerät nicht da war, dachte ich mir, dass ich ja nur Strom benötige und habe mich nach einem freien USB-Port umgeschaut. Und das einzige Gerät, das da in Frage kam, war die Time Capsule. Leider war das keine gute Idee. Nach dem Abziehen des iPods (natürlich war auf dem Display die Meldung “Ready to disconnect” oder so ähnlich), lächelte mich die nächste Meldung an, dass ich den iPod jetzt zur Wiederherstellung an mein iTunes anschließen soll. Na klasse!

Vielleicht halte ich damit ja jemand anderen davon ab, diesen Fehler auch zu machen.

Der Cisco VPN-Client im MacOS X 10.6 Snow Leopard – Teil 2

In etlichen Mac-Online-Publikationen (u.a. maclife, Macbug) kann man lesen, dass der eingebaute VPN-Client nur IPSec over TCP, aber kein IPSec over UDP unterstützt.
Das ist in dieser Form aber falsch. Im Moment bin ich hinter einem NAT-Gateway und connecte mich mit dem SL-Client auf einen IOS-Router (12.4(15)T9) als IPSec-Gateway (die 89.246.26.242 ist dabei meine DSL-IP):

c2811>sh crypto session remote 89.246.26.242
Crypto session current status

Interface: Virtual-Access2
Username: karsten.iwen
Profile: vpn-ra
Group: VPN-RA
Assigned address: 10.10.10.1
Session status: UP-ACTIVE
Peer: 89.246.26.242 port 4500
  IKE SA: local a.b.c.d/4500 remote 89.246.26.242/4500 Active
  IPSEC FLOW: permit ip 10.10.0.0/255.255.0.0 host 10.10.10.1
        Active SAs: 2, origin: crypto map

Deutlich ist zu erkennen, dass hier das standardkonforme IPSec over UDP (NAT-Traversal) verwendet wird. Ob das Cisco-proprietäre IPSec over UDP unterstützt wird kann ich nicht sagen. Aber wer das einsetzt lebt vermutlich sowieso noch im Jahr 1999 und glaubt immer noch, dass sich ATM nächstes Jahr durchsetzt … ;-)

Der Cisco VPN-Client im MacOS X 10.6 Snow Leopard

Das Update auf Mac OS X Snow Leopard wurde heute geliefert und die Installation war nach entspannten 45 Minuten ohne weitere Benutzereingriffe erledigt.
Auf den ersten Blick gab es eigentlich keine sichtbaren Änderungen, aber das war auch das was ich erwartet habe.
Mein erster Test galt dem eingebauten VPN-Client, der unter 10.6 neben dem schon vorher unterstützten PPTP und L2TPoverIPSec nun auch nativ das Cisco IPSec-VPN unterstützt. Das ist vor allem deshalb interessant, da Cisco den IPSec-Client nicht weiterentwickelt und deren Präferenz der AnyConnect-Client ist, der z.Zt. aber nur SSL-VPNs unterstützt.

Die Konfiguration ist recht einfach:

In den Netzwerk-Eigenschaften eine neue Verbindung anlegen Cisco VPN auswählen, VPN-Server-Adresse, Username konfigurieren und unter den Identifizierungseinstellungen die Gruppe mit PSK bzw. das Zertifikat konfigurieren:
CiscoVPN1
CiscoVPN2

Nachdem man das VPN verbunden hat bekommt man in der Menüleiste auf Wunsch ein Icon eingeblendet:
CiscoVPN3

Ein paar Einschränkungen gegenüber dem Cisco VPN-Client sind mir aber aufgefallen:

  • Es gibt keine Möglichkeit Backup-Server einzutragen.
  • Auch mehrere Adressen im Feld “Serveradresse” gehen nicht.

  • Keine eingebauten Statistiken
  • Keine Mutual Group-Authentication
  • Wenn die VPN-Gegenstelle eine Cisco ASA ist, dann ist diese Authentifizierung eine recht einfache Methode, um Man-in-the-Middle-feste VPNs hinzubekommen, was mit PSKs und digitalen Zertifikaten alleine etwas aufwendiger ist. Diese Einschränkung ist IMHO die wichtigste, die gegen den eingebauten Client spricht. Zumindest meine bevorzugte VPN-Art ist immer noch IPSec gegen die ASA wenn es um Remote-Access geht.

Glücklicherweise läuft der original Cisco-VPN-Client auch noch unter Snow Leopard, so dass man noch nicht auf den eingebauten Client wechseln muss.

Eröffnung des Apple Stores in Hamburg

Gestern um 10:00 wurde der neue Apple-Store im Hamburger Alstertal-Einkaufszentrum eröffnet. Als dieser Standort vor ein paar Monaten bekannt wurde, war mein erster Gedanke “Warum denn nicht in der Innenstadt?”. Aber es passt schon; dieses Einkaufszentrum ähnelt in meinen Augen am meisten einer typisch amerikanischen Shopping-Mall.

Zur Feier der Eröffnung gab es für die ersten 1.000 Besucher T-Shirts. Als ich um ca. 10:15 mit dem Auto am Einkaufscenter entlang fuhr, fiel mir schon eine riesiege Menschentraube auf dem Gehsteig auf. “Nein, die können nicht alle zu Apple wollen …”. Im Center bot sich dann der folgende Anblick:

mac-store-hh-1 mac-store-hh-2

Eine (relativ kleine) Menschenansammlung vor dem Store, und eine längere, von etlichen Security-Leuten geordnete Schlange, die nach draussen führte. Und da war dann auch die Menschentraube, die ich schon gesehen hatte. Jeder Besucher, der in den Store gelassen wurde, bekam nicht nur das T-Shirt sondern wurde auch mit Beifall, Jubel und kleinen La Ola-Wellen begrüßt. Und etliche der Besucher haben selbst gejubelt, als sie endlich über die Linie ins “geheiligte Land” treten konnten.
Ich habe mich bei dem Anblick doch erstmal entschieden Frühstücken zu gehen und nach ca. 1,5 Stunden war der Laden zwar immer noch gerammelt voll, die Schlange war aber aufgelöst und T-Shirts gab es auch nicht mehr.

Schlechtes Timing

Warum kommt diese Mail von Amazon gerade heute???

Guten Tag,

wir versuchen noch immer, den / die folgenden Artikel (Bestellnummer #303-2568643-4325114), die Sie am August 25 2009 bestellt haben, zu besorgen:

“Mac OS X 10.6 Snow Leopard Upgrade deutsch”
http://www.amazon.de/gp/product/B001AZ3Y66

Derzeit könen wir leider keinen Liefertermin nennen. Sobald wir ein aktuelles voraussichtliches Lieferdatum haben, werden wir Sie umgehend per E-Mail informieren.

Besteht Ihr Interesse an diesem Artikel weiter? Wir versuchen gerade, den Artikel noch für Sie zu beziehen. Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld. Wir können allerdings nicht garantieren, dass der Artikel noch erhältlich ist.

Müssen wir Apple-User uns jetzt Sorgen machen? ;-)

Apple Mac OS 10.6 Snow Leopard

Vorgestern hat Apple “die Katze aus dem Sack gelassen”. Snow Leopard kommt am 28. August. Die wichtigsten Punkte zu diesem Update:

  • Snow Leopard läuft nur auf Intel-Macs. Die PowerPC-Plattform wird nicht unterstützt.
  • Für Leopard-Benutzer kostet das Update 29,- Euro
  • Wer noch Tiger benutzt kann für EUR 169,- das Mac Box Set kaufen. Dies besteht aus Snow Leopard und den aktuellen Versionen von iWork und iLife.
  • Wer mehr als einen Mac hat, kann die Family-Packs kaufen. Für EUR 49,- bzw. EUR 229,- darf man diese auf bis zu fünf privaten MACs installieren.

Passend dazu gibt es auch zwei drei neue “Get a Mac”-Werbespots. Vor allem der “Top of the Line” ist einfach nur klasse!

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