Save A Tree

Ein Photo vom Papierspender in einem WC des Flughafens von Las Vegas. Ein Glück, das der Strom für den Handtrockner aus der Steckdose kommt und keine Auswirkungen auf die Umwelt hat … ;-)

Cisco Networkers 2010, Tag 4


Meine Sessions des Tages waren “Cisco Integrated Services Routers G2 – Architectural Overview and Use Cases”, “Deploying and Troubleshooting Web Cache Communication Protocol (WCCP)” und “Enterprise IPv6 Deployment”.
Die IPv6-Session habe ich auf einer der letzte Networkers schon einmal angehört, aber da sich in diesem Bereich doch noch einiges in der Entwicklung befindet, kann man diese Session ruhig ab und an wiederholen. Interessant war, auf welches Interesse IPv6 inzwischen stößt. Es waren 396 Teilnehmer zu dieser Session registriert, ca. 3/4 davon waren anwesend. Das war bisher die Session mit den meisten Teilnehmern, in der ich war. In den letzten Jahren waren das durch die Bank weg weniger Interessierte.

Abends war dann der Customer Appreciation Event, der in der Garden Arena des MGM Grand stattgefunden hat. Das ist die Arena, in der dieses Jahr Lady Gaga auftritt, oder aber vor einigen Jahren Mike Tyson sich das Ohr von Evander Holyfield hat schmecken lassen. Mehrere Bands sorgten für Stimmung, für Essen war auch gesorgt und die Getränke flossen auch mal wieder in Strömen. Eine Kamera hatte ich leider nicht mit, daher kann ich den diesjährigen Cisco-Hut (noch) nicht zeigen … Aber er passte wieder zu “Viva Las Vegas!”. Dank der Handy-Kamera meines Trainer-Kollegen Helge, hier eine Variation (es gab den “Hut” in diversen Farben):

Der Hut zur CiscoLive! 2010

Die Bahn mal wieder

Eigentlich wollte ich heute von Hamburg nach München fliegen. Aber das durfte heute vermutlich nicht einmal Superman. Da das gestern aber schon absehbar war, habe ich mir vorsorglich ein Bahnticket gekauft. Auf “Genuss in vollen Zügen” habe ich mich dabei auch eingestellt, auch wenn es in der Presse hieß, dass die Bahn zusätzliche Züge einsetzen will. Und das hat sie vermutlich auch. Und damit auf einer anderen Strecke ein zusätzlicher Zug möglich ist, fiel “mein” ICE halt aus. Naja, das ist eben meine Theorie, die durch lange Zeit der Erfahrungssammlung mit der Bahn entstanden ist.

Es geht voran mit IPv6

So werden morgen z.B. für 24 Stunden die DNS-Rootserver abgeschaltet, um sie für IPv6 umzurüsten. Danach werden allerdings Benutzer älterer Systeme wie Windows XP offline bleiben.

Nähere Informationen gibt es bei tagesschau.de.

KOMSA

Oder: Wenn eine IT-Firma keine Ahnung von dem Internet hat. Einfach klasse:

Witzabmahnung von komsa an 100partnerprogramme.de

via lawblog.de

Das Fernsehen


Aber zumindest gibt es ja noch das Bildungsfernsehen … Und das lügt auch nicht!

Der Traum vom eBook

könnte langsam wahr werden:

http://www.skiff.com//skiff-reader.html

Alles was es da bisher gab, fand ich irgendwie erschreckend schlecht. Wenn das Gerät jetzt noch bezahlbar ist und viele Formate unterstützt wie PDFs, die durchsuchbar sind, dann ist das so gut wie gekauft.

Eine VMware VM kann 255 GB RAM haben,

vmpro VMFS können 256 VMs angelegt werden, jeder Host kann 256 Volumes benutzen und maximal 320 VMs beherbergen. 100 Hosts können in ein Datacenter, aber nur 32 Hosts in einen Cluster aufgenommen werden. Warum ich all dieses und noch ein paar andere Sachen weiß?

Ich habe vor kurzem die Prüfung zum VMware Certified Professional (VCP) gemacht, und dafür braucht man das halt alles. Da werden wohl einige Averna nötig sein, um dieses unnütze Wissen wieder aus dem Kopf zu bekommen und Platz für relevantere Sachen zu machen. Prost!

Der SNORT-Kalender 2010

Bisher habe ich mir diese großartigen Kalender immer auf Sourcefire-Veranstaltungen schenken lassen. Jetzt kann man ihn einfach durch das Ausfüllen einer kleinen Umfrage zum Thema IPS/IDS bekommen:

Get Your 2010 Snort Calendar

Wer den Kalender noch nicht kennt, der kann ihn im Snort-Store anschauen.

Online-Backup mit Backblaze

Backblaze IconSeit einiger Zeit verwende ich jetzt den Online-Backup-Dienst von Backblaze. Zeit, ein Resümee zu ziehen.

Was ist Backblaze?
Backblaze sichert die Daten des eigenen Rechners (Windows oder MAC) “in der Cloud“. Pro PC und Jahr zahlt man $50 und bekommt dafür eine unlimitierte Menge an Speicher für sein Backup.

Wie wird gesichert?
Nach dem initialen Backup, das je nach Datenmenge natürlich enorm lange dauern kann, werden nur noch die geänderten Daten gesichert. Das läuft, ähnlich wie bei RSync, sehr effektiv ab und wird im Hintergrund erledigt. Dabei ist zu bedenken, dass Backblaze kein Dienst ist, um mehrere Rechner zu synchronisieren und weiterhin auch kein Backup des Betriebssytems durchgeführt wird. Es ist kein Ersatz für das Backup, das man anfertigt, bevor man an der Hardware bastelt sondern mehr die Daten-”Versicherung”, wenn das Dach überm Kopf abbrennt und dabei sowohl PC und Backup verloren gehen.

Die gesamte Kommunikation läuft über HTTPS und auch die Speicherung der Daten auf den Backblaze Servern ist verschlüsselt. Standardmäßig kann das Backup aber von den Backblaze-Mitarbeitern entschlüsselt werden, weshalb es optional mit einem weiteren Password gesichert werden kann. Damit wird nach deren Aussage jeder Zugriff von Backblaze auf die Daten verhindert. Diese Option ist auch für alle, die kein gutes Gefühl dabei haben, dass sich die eigenen Daten im Zugriff einer amerikanischen Firma befinden. Die Sicherheit des Systems ist in dem Blogbeitrag How to make strong encryption easy to use beschrieben.

Wie läuft das Restore?
Zum Restore loggt man sich in seinen Backblaze Account ein und kann die zurückzusichernden Daten auswählen. Diese werden dann als Zip bereitgestellt oder können auf DVD oder USB-Festplatte geliefert werden. Letzteres ist wohl eher unpraktisch und der Download geht vermutlich schneller, als das Paket über den großen Teich zu senden. Das Bereitstellen des ZIP-Archivs dauert dabei eine gewisse Zeit. Laut Aussage des Backblaze CTO sollen pro Tag ca. 100GB bereit gestellt werden können, bei meinen Tests war das aber oft über eine Stunde für ein Gigabyte. Wie lange dann der Download dauert, muss jeder anhand seiner Bandbreite selbst berechnen.

Probleme mit dem System
Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten läuft das System zuverlässig. Unter Windows wird standardmäßig kein Tray-Icon für Nicht-Admins eingerichtet, aber das kann man schnell selbst anlegen. Auf dem Mac integriert sich das Programm sauber als 64-Bit Systemeinstellung.

Einschränkungen des Systems:

  1. Backblaze sichert keine Daten, die sich auf einem NAS befinden.
  2. Ok, bei unlimited Storage würde man sonst evtl. nur für einen PC zahlen und der sichert dann die Daten der ganzen Firma. Für solche Fälle ist ein volumenbasierter Tarif geplant.

  3. Backblaze sichert keine Dateien über vier GB.
  4. Das könnte beispielsweise verschlüsselte Truecrypt-Container betreffen. Auch wenn die Container selbst ab einer Größe von 4 GB nicht gesichert werden, ist das für den Inhalt der gemounteten Container möglich. Dabei wird dieser als externe Festplatte interpretiert und kann manuell in das Backup aufgenommen werden. Eine Stolperfalle dabei ist aber, dass Backblaze die Daten einer externen Festplatte als gelöscht ansieht, wenn diese Platte 30 Tage nicht am Rechner angeschlossen war. Wenn man seinen Truecrypt-Container nicht mindestens einmal in 30 Tagen einbindet oder genauso eine externe Platte an den Rechner anschließt, sind die Daten auch auf dem Backup-Server weg. Auf dem Mac könnten verschlüsselte Sparsebundles eine Alternative sein. Dort hat man zwar auch ein Image, das potentiell größer als 4 GB sein kann, intern aber als viele kleine Dateien abgelegt wird. Und die werden natürlich normal gesichert.

  5. Ein paar Dateien werden von Backblaze generell nicht gesichert.
  6. Dazu gehören u.a. ISOs, DMGs und Sparseimages, aber auch alle VMs von VMWare. Diese Ausschlüsse lassen sich auch nicht per Konfiguration entfernen. Wie ich meine VMs sichere, darüber bin ich mir noch nicht im Klaren. Im Moment tendiere ich dazu, das Backup aus der VM heraus auf die Festplatte des Rechners zu erstellen. Diese werden dann online mitgesichert, sofern sie unter 4 GB sind. Da muss ich aber noch ein wenig testen. Die von Backblaze vorgeschlagene Lösung ist, in der VM den Backblaze Client zu betreiben, was natürlich $50 pro Jahr extra kostet.

Insgesamt bin ich mit dem System recht zufrieden und kann es rundum empfehlen. Ein kostenloser Test ist 15 Tage möglich (Affiliate-Link).

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