Neuer Qualitätsrekord von Cisco
Mein diesjähriger Networkers-Rucksack ist jetzt beim ersten Gebrauch nach der Networkers kaputt gegangen. Damit hat er auf jeden Fall länger gehalten als die Rucksäcke etlicher Kollegen, die schon in der Woche der Networkers zerfetzt auseinander gefallen sind.
Tja, “qualitativ hochwertig” war dieser Rucksack wirklich nur auf den ersten Eindruck.
Der Unterschied …
… zwischen der WM-Mannschaft, die den zweiten, und die den dritten Platz gemacht hat?
Die Spieler der zweitplatzierten Mannschaft hat sich direkt nach der Rückkehr aus Süd-Afrika von mehreren hunderttausend Fans in Amsterdam feiern lassen. So viele Fans waren zumindest erwartet, was genau wie zum Finale zu einem enormen Verkehrschaos geführt hat. Auf den Strassen kommt diese Zahl wohl auch hin, und auf dem Wasser sah es alle paar Meter so aus:
Unsere Elf war nach der Ankunft ja eher miesepetrig.
Save A Tree
Ein Photo vom Papierspender in einem WC des Flughafens von Las Vegas. Ein Glück, das der Strom für den Handtrockner aus der Steckdose kommt und keine Auswirkungen auf die Umwelt hat …

Cisco Networkers 2010, Tag 5
Dies ist der letzte Tag der Networkers. Ich habe mir die Sessions “Deploying Performance Routing”, “Network Diagnosis: Prevent Prepare Repair” und “Troubleshooting GET VPN Deployments” herausgesucht, die alle recht gut waren.
Die letzte Keynote mit Ben Mezrich habe ich dann auch ausgelassen, da das alles zu hektisch gewesen wäre. Die Meinungen der Keynote-Besucher waren teilweise auch sehr durchwachsen. Wenn allerdings noch einmal ein Sprecher wie z.B. John Cleese kommen würde, dann wäre natürlich klar das man die wieder mitnehmen würde.
Damit ist dann diese Networkers-Woche vorbei. Wer im nächsten Jahr auch die CiscoLive! besuchen möchte, sie ist wieder im Mandalay Bay Convention Center, vom 10. -14. Juli. Der Termin ist bei mir schon im Kalender eingetragen.

Cisco Networkers 2010, Tag 4
![]()
Meine Sessions des Tages waren “Cisco Integrated Services Routers G2 – Architectural Overview and Use Cases”, “Deploying and Troubleshooting Web Cache Communication Protocol (WCCP)” und “Enterprise IPv6 Deployment”.
Die IPv6-Session habe ich auf einer der letzte Networkers schon einmal angehört, aber da sich in diesem Bereich doch noch einiges in der Entwicklung befindet, kann man diese Session ruhig ab und an wiederholen. Interessant war, auf welches Interesse IPv6 inzwischen stößt. Es waren 396 Teilnehmer zu dieser Session registriert, ca. 3/4 davon waren anwesend. Das war bisher die Session mit den meisten Teilnehmern, in der ich war. In den letzten Jahren waren das durch die Bank weg weniger Interessierte.
Abends war dann der Customer Appreciation Event, der in der Garden Arena des MGM Grand stattgefunden hat. Das ist die Arena, in der dieses Jahr Lady Gaga auftritt, oder aber vor einigen Jahren Mike Tyson sich das Ohr von Evander Holyfield hat schmecken lassen. Mehrere Bands sorgten für Stimmung, für Essen war auch gesorgt und die Getränke flossen auch mal wieder in Strömen. Eine Kamera hatte ich leider nicht mit, daher kann ich den diesjährigen Cisco-Hut (noch) nicht zeigen … Aber er passte wieder zu “Viva Las Vegas!”. Dank der Handy-Kamera meines Trainer-Kollegen Helge, hier eine Variation (es gab den “Hut” in diversen Farben):
Cisco Networkers 2010, Tag 3
Heute standen mehrere Punkte auf der Tagesordnung:
1) Rezertifizierung.
Eine Vue-Prüfung ist bei der Cisco Networkers immer kostenlos. Das ist eine sehr gute Gelegenheit, die relativ teure CCIE-Written-Prüfung zur Rezertifizierung zu machen. Diesmal habe ich wieder die CCIE-Security-Prüfung gemacht, und bin jetzt bis 2013 rezertifiziert.
2) Die Keynote mit John Chambers.

Die Visionen, die John Chambers versucht zu kommunizieren, sind — wie eigentlich jedes Jahr — mal wieder nicht bei mir angekommen. Aber interessant war ein Gerät, das er vorgestellt hat. Ein Tablet-Computer, der nicht nur ein mehr oder weniger offenes System hat (Android), sondern auch Multitasking, USB, einen SD-Card-Slot und AGN-WLAN. Natürlich sind das alles Sachen, die ich als iPad-User als sinnlos empfinde; zumindest solange, bis das iPad so etwas auch hat.
Aber was einen neidisch machen kann ist, das dieses Cisco CIUS Telepresence kann. Und das könnte nicht mal ein echter Apple Fan-Boy (als den ich mich aber eigentlich nicht sehe) abstreiten, dass das einfach klasse ist.
Weiterhin wurde gesagt, das dieses Jahr ca. 12500 Teilnehmer zur CiscoLive! in Las Vegas sind.
3) Meine Sessions des Tages waren dann “Server Load Balancing Design” und “IPv4 Exhaustion: NAT and Transition to IPv6″. Während die erste Session enttäuschend war, da sie kein Design beinhaltete, sondern nur grundsätzliche Konfigurationen, war die zweite sehr interessant. Die Mechanismen, und vor allem die Probleme vom NAPT444, NAT46, NAT64 und NAT66 wurden beleuchtet. Zusätzlich gab es gute Informationen zu IPv6rd.
Zwischen den Sessions war die “Cisco Live Network Operations Center Tour”. Es wurde gezeigt, wie das Konferenz-Netzwerk funktioniert. Auch wenn es im WLAN ein paar Aussetzer gab, ist es faszinierend, wie das Team in kurzer Zeit ein WLAN mit 150 Access-Points aufgebaut hat.
4) Anschließend war das CCIE-NetVet-Treffen mit John Chambers. Da sich das mit der letzten Session überschnitt (die gleiche sonderbare Planung wie letztes Jahr), habe ich zwar nur die Hälfte mitbekommen, aber ein paar Informationen waren sehr interessant. Es klang zwischen den Zeilen heraus, als wenn nicht nur der CSA stirbt, sondern auch die Cisco MARS das gleiche Schicksal erleiden könnte.
5) Die CCIE-Party. Das war der Höhepunkt des Tages. Die Voodoo-Lounge auf dem Dach des Rio-Hotels (51. Stock) war für uns reserviert und es gab allerfeinstes Essen und dazu Getränke wie den “Witch Doctor”. Die Aussicht von dort oben ist einfach bombastisch:

Zum Abschied nach der Party gab es natürlich noch ein paar Geschenke. Neben einer CCIE-Voodoo-Lounge-Tasche gab es ein Kartenspiel, Würfel, und einen Kofferanhänger, alles mit dem CCIE-Logo. Dazu noch einen Kühlschrank-Magneten mit dem Rio:

Und dann ist mir vormittags noch aufgefallen, mit welcher Software Cisco ihre Kiosk-PCs schützt, und wie gut das geklappt hat …

Cisco Networkers 2010, Tag 2

Heute standen drei Sessions auf dem Programm:
1) Next-Generation Network Access Policy with Cisco ACS
Hier war die Arbeitsweise des ACS 5.x das Thema. Bei meinen Kunden habe ich bisher nur die 4.x-Versionen eingesetzt. Die neue Version wird komplett anders konfiguriert und verwaltet. Die Flexibilität macht aber klar, dass diese ACS-Version bei der nächsten Implementierung eingesetzt wird.
Nachdem gestern beim Techtorial alle gefroren haben (gefühlt ca. 10 Grad), gab es bei dieser Session das andere Extrem. Der Raum war völlig überhitzt und alle, die vom Vortag gelernt haben und in langer Hose und langem Hemd gekommen sind, haben geschwitzt.
Ist halt schwer …
2) Incorporating Intelligent Access at the Campus Edge
Neue und erweiterte Protokolle bzw. Funktionen für die Userports wurden vorgestellt. POE+, das bis 30 Watt liefert, LLDP vs. CDP, EnergyWise, Neuerungen beim AutoQos sowie neue Smartport-Makros, die jetzt evtl. sogar benutzbar werden. Am Ende wurde “Smart Install” vorgestellt, mit der neue Switche automatisch im Netz mit der richtigen IOS-Version und Konfig bestückt werden können.
3) LISP – A Next Generation Networking Architecture
Das war die beste Session bisher. LISP bringt Erweiterungen, die hauptsächlich für multihomed-customers sinnvoll sind. Dabei wird die Identity (die IP des Endgerätes) von der Location (dem Anschluss an das ISP-Netz) getrennt. Eine extrem spannende Technologie, die aber noch nicht für den produktiven Einsatz verfügbar ist.
Und dann musste man aufpassen mit welchem WLAN man sich verbindet. Das ein oder andere würde das Budget doch etwas sprengen:

Abends war heute natürlich auch die “Welcome Reception” zur Eröffnung der World of Solutions. Das ist dann auch gleichzeitig der Tag, an dem einem von den Ausstellern die kostenlosen T-Shirts nur so aufgedrängt werden; ob man will, oder nicht.




Global Knowledge und Netapp




Splunk mit “Log, I’m your Father” und New Horizons




Das Solarwinds-Shirt ist nicht getragen, sondern war zu einer kleinen Flamme zusammengepresst; Fluke und Compuware


Das Cisco-Shirt gab es für die Teilnahme am Videoblog, von WhatsUpGold gab es eine Wasserflasche. Das Beste ist aber der “Pointy-haired Boss (PHB)”, der auf den Schreibtisch kommt. Ich weiß jetzt aber nicht mehr, welche Firma den verteilt hat …
Cisco Networkers 2010, Tag 0 und 1
Tag 0: Die Networkers ist gestartet. Gestern war nur Registrierung und man konnte seine Unterlagen abholen. Der Rucksack (unten auf dem Bild) macht einen qualitativ recht hochwertigen Eindruck. Auch wird wieder auf Einweg-Wasserflaschen verzichtet, man kann sich Wasser aus Spendern in die zugehörige Flasche abfüllen. Die Session-Unterlagen gab es dieses Mal auch wieder auf einem USB-Stick (ich wusste aber nicht, dass es überhaupt noch 2GB-Sticks gibt
), nachdem sie letztes Jahr nur online verfügbar waren. Das ist ganz praktisch, da kann man auf dem iPad bei Bedarf zurückblättern, wenn es vorne zu schnell geht.
Tag 1: Heute waren Techtorials. Ich habe mir das Thema “Unleashing the ASA” herausgesucht. Der Anfang war recht gut und einige Themen wurden behandelt, mit denen ich mich noch nicht beschäftigt habe. Leider ist die Session später etwas schlechter geworden, da wieder zu viele Basics behandelt wurden, die für eine “unleash”-Session eigentlich Voraussetzungen sein sollten. Egal, ein paar Ideen habe ich trotzdem mitgenommen.
Die WLAN-Versorgung war auch dieses Jahr wie immer am ersten Tag der Networkers. Sie funktionierte zumindest vormittags einfach nicht. Nachmittags wurde es dann etwas besser. Aber auch das kennt man ja schon. ![]()

Der CiscoLive 2010 Rucksack
Cisco Networkers 2010, Tag -3
Die grundsätzliche Verpflegung ist sichergestellt:
Sowohl Panera Bread (Frühstück und Kaffee), als auch das Outback Steakhaus und Joe’s Crab Shack (jeweils Abendbrot) sind gleich mehrfach vorhanden.
Cisco Networkers 2010, Tag -4
Gestern am Mittwoch war die Anreise nach Las Vegas. Ich habe mich doch entschieden, nicht mit Continental und nur einem Zwischenstopp zu fliegen. Anstelle dessen habe ich (wie fast immer) wieder Lufthansa/United mit zwei Zwischenstops gebucht. Erster Stop war in München, der anschließende Flug nach Chicago hat mich dann zwar wieder nördlich von Hamburg vorbeigeführt, aber von Hamburg direkt gibt es halt nicht so viele Flugmöglichkeiten. Die Strecke verlief weiter über Island und Grönland. Eine Aschewolke ist mir dabei aber nicht aufgefallen. Das kann natürlich auch daran gelegen haben, daß ich mit dem Mittagessen beschäftigt war. Es gab Salat mit Lachs zur Vorspeise und hervorragend gegrillte Filetspitzen zur Hauptspeise. Dazu ein etwas zu süßer kalifornischer Rotwein. Im Gegensatz zu meinem Sitznachbarn habe ich aber nicht die Gelegenheit ergriffen, mit ca. 15 Cola/Jim Beam schnell die Bettschwere zu erreichen.
Eigentlich hatte ich wieder nur auf einen schönen Platz am Notausgang oder ein kostenloses Upgrade in die Economy Plus spekuliert, welches es für Lufthansa Statuskunden häufig gibt. Aber bei einer überbuchten Economy habe ich mich gegen das Business-Upgrade auch nicht gewehrt …
In Chicago gab es dann noch gute zwei Stunden Extra-Aufenthalt wegen eines heftigen (aber sehr schönen) Gewitters und nach 26 Stunden Gesamtreisezeit bin ich in Las Vegas angekommen. Da wäre ich mit Continental vermutlich doch besser geflogen.
Der Bericht wird weitergeführt, sobald die Networkers begonnen hat …







